Schlafendes Baby hält ein Kuscheltier im Arm.
Ivone De Melo, Pexels
Schlafrituale helfen deinem Baby beim Einschlafen

Babyschlaf – Mit diesen 5 Tipps schläft dein Kind besser

  1. Tipp 1: Tag-/Nachtrhythmus
  2. Tipp 2: feste Strukturen und Rituale schaffen
    1. Beispiele von Einschlafritualen
  3. Tipp 3: Müdigkeitsanzeichen erkennen
  4. Tipp 4: gutes Schlafklima schaffen
  5. Tipp 5: pucken/eingrenzen

Babys sind in ihren ersten Lebensmonaten hilflos und vollkommen auf den Schutz und die Fürsorge ihrer Eltern angewiesen. Der Babyschlaf stellt Eltern am Anfang oft vor eine große Herausforderung. Es ist nichts ungewöhnliches, dass Babys nachts nicht durchgehend schlafen. Sie haben, anders als Erwachsene, kürzere Schlafphasen und wachen dementsprechend öfter auf. Mit diesem Schutzmechanismus der Natur vergewissert sich das kleine schutzlose Kind, dass es noch in Sicherheit ist. Viele Eltern sehnen sich vor allem in den ersten Lebensmonaten ihres Nachwuchses nach Schlaf. Wir geben dir 5 Tipps, wie du den Schlaf deines Kindes verbessern kannst.

Tipp 1: Tag-/Nachtrhythmus

Neugeborene müssen sich erst an längere Schlafenszeiten in der Nacht gewöhnen. Sie wissen nicht was Tag und was Nacht bedeutet. Dies dauert je nach Baby einige Wochen und Monate. In der ersten Zeit ist dein Kind meistens in den Zeiten wach und aktiv, in denen es bereits im Mutterleib wach war. Du kannst dementsprechend nur entspannt bleiben und darauf vertrauen, dass sich mit der Zeit der Schlafrhythmus deines Babys deinem anpasst.

Ein Baby in einem gestreiften Oberteil liegt schlafend auf einer Decke auf dem Boden.
Dominika Roseclay, Pexels
Dein Baby passt sich mit der Zeit an deinen Rhythmus an

Tipp 2: feste Strukturen und Rituale schaffen

Feste Strukturen sind für Kinder wichtig. Mit einem von dir vorgegebenen Rahmen schaffst du bei deinem Kind die benötigte Sicherheit. Du hilfst deinem Baby, wenn du es immer zur gleichen Uhrzeit ins Bett bringst. So findet dein Kind schneller in einen gewohnten Schlafrhythmus. Einschlafrituale sind ebenso wichtig, damit dein Kind zur Ruhe kommt und die Einschlafbegleitung keine Geduldsprobe für dich wird. Diese sich wiederholenden Abläufe und Rituale helfen deinem Baby dabei sich auf den Schlaf vorzubereiten und wirken beruhigend. Du kannst ebenso gut mit Einschlafritualen entspannen, zur Ruhe kommen und dich mental auf die Einschlafbegleitung vorbereiten. Denn, wenn du entspannt bist, überträgt sich die Ruhe auf dein Kind und hilft ihm oder ihr dabei in den Schlaf zu finden.

Beispiele von Einschlafritualen

Die rechte Hand eines Babys umgreift den Zeigefinger eines Erwachsenen.
Lisa Fotios, Pexels
Babys schlafen nicht gerne alleine ein

Tipp 3: Müdigkeitsanzeichen erkennen

Dein Baby sendet eindeutige Signale und zeigt dir, wenn es müde ist und eine Ruhepause braucht. Gähnt es, reibt sich die Augen oder starrt vor sich hin, sind dies eindeutige Anzeichen, dass es müde ist. Verpasst du den Zeitpunkt, an dem du dein Kind schlafen legen solltest, kann es vorkommen, dass dein Baby wieder munter ist. Das Zeitfenster, in dem das Kind in den Schlaf findet, ist dann wieder geschlossen. In dem Fall ist es besser, dass du gemeinsam mit deinem Baby aufstehst und das nächste Zeitfenster abwartest.

Tipp 4: gutes Schlafklima schaffen

Ist die Schlafumgebung dunkel, finden die meisten Babys und Kinder besser in den Schlaf. Je nach Alter des Kindes kann ein kleines Nachtlicht zur Orientierung sinnvoll sein, wenn dein Kind aufwachen sollte. Im Babybettchen sollte eine feste Matratze liegen und weder Kopfkissen, Stofftiere oder ähnliches sein. Im besten Fall befestigst du ebenfalls kein Nestchen an den Gitterstäben des Babybettes, damit für eine bessere Belüftung gesorgt ist. Die optimale Raumtemperatur zum Schlafen beträgt 16 bis 18 Grad Celsius.

Neugeborenes schläft eingepuckt in eine blaue Decke.
Laura Garcia, Pexels
Neugeborene kennen die Enge aus dem Mutterleib

Tipp 5: pucken/eingrenzen

Die meisten Neugeborenen sind ruhiger und entspannter, wenn sie gepuckt oder eingegrenzt werden. Sie sind die Enge aus dem Mutterleib gewöhnt und fühlen sich so wohler. Du brauchst keine Angst haben, dass dein Kind eingeengt ist. Die Arme und Hände des Babys sollten fest am Körper anliegen, so dass diese nur leichten Bewegungsspielraum haben. Im nächsten Artikel erfährst du mehr über das Pucken mit seinen Vor- und Nachteilen.

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